Sammlergemeinschaft Lateinamerika (Spanisch), Arbeitsgemeinschaft im BDPh e. V. - Bilderbogen

Bilderbogen

Ein vierfacher Gold-Erfolg - die NAPOSTA in Trier

Stolz auf sein prämiertes Exponat: Kurt Radtke zeigt seiner Ehefrau seine in Trier ausgestellten Schätze des Sammelgebietes Peru.

 

Wieviel Punkte ist das Exponat wert? Die Juroren auf der NAPOSTA bei der Arbeit. Ganz rechts steht Alfred Schmidt, der Präsident des Bundes deutscher Philatelisten (BdPh).

> Die vielen Eindrücke von der Briefmarkenweltausstellung IBRA in Essen Ende Mai waren noch nicht verarbeitet, da stand vom 20. bis 23. Juli schon das nächste bedeutende Ereignis der Philatelie an: Die Nationale Postwertzeichenausstellung (NAPOSTA) in Trier, ausgerichtet vom deutsch-französischen Briefmarkenclub der Stadt. In der alten Römerstadt setzte sich das fort, was schon die IBRA prägte: Unsere Mitglieder wurden mit höchsten Auszeichnungen für ihre Exponate belohnt. Unser Vereinsvorsitzender Claus Lange hatte in der Literaturklasse seine exzellenten Handbücher Bolivien III und IV ausgestellt und erhielt dafür von der Jury je eine Goldmedaille. Kurt Radtke zeigte "Peru Classic" und wurde dafür gleichfalls mit einer Goldmedaille belohnt. Jörg Maier hatte seine Sammlung "Die Post der Republik Chile ab der Unabhängigkeit bis zur Einführung von Briefmarken (1. 1. 1818 - 1. 7. 1853)" mitgebracht und wurde mit Gold ausgezeichnet. Unser Mitglied Frank Blechschmidt erhielt für sein Exponat "Die amtlichen Ganzsachen Großbritanniens in der Regierungszeit Queen Victorias" Großvermeil. Die Ausstellung hätte allerdings mehr Zuspruch durch das Publikum verdient. Allen unseren erfolgreichen Mitgliedern einen herzlichen Glückwunsch. 

 

Die IBRA in Essen - ein unvergessliches Erlebnis der internationalen Philatelie

Zu Gast in Essen an unserem Stand (v. l.): Fritz Aebi, Kurt Radtke, Claus Lange und Frank Heitkamp.

 

Goldmedaillengewinner: Knut Heister vor seinem Venezuela-Exponat.

 

Schon wiederholt erfolgreich: Jörg Maier mit seinem Exponat über die frühen Datumsstempel der Republik Chile 1853/54.

 

Kenner der Fiskalphilatelie: Heinz Junge und seine Sammlung für die Wertzeichen des chilenischen Konsulardienstes.

 

Schätze aus Brasilien: Pablo Alejandro Reim mit seiner Kollektion der frühen Ausgaben des lateinamerikanischen Landes.

 

Frühe Luftfahrt in Kolumbien: Die Sammlung von Mario Ravasi auf der IBRA.

 

Experte für die Revolution in Mexiko 1915/15: Jean-Louis Cordier und seine prämierte Kollektion über die schwierige Zeit des lateinamerikanischen Landes.

 

Erfolgreich mit der Luftpost-Philatelie Argentiniens: Ronny Vogt.

 

Neu in der Arge: Renato Salvatecci (r.) und Carlos Malpica (jeweils Peru). Renato lebt in Kiel, Carlos in Spanien.

 

Mit einer Unterschrift zur Mitgliedschaft (v. l.): Nick Salter (GB) und Jorge Castillo (USA).

> Wie bemisst man den Erfolg einer Briefmarkenausstellung? Sicher anhand der Zahl der Goldmedaillen, die die Mitglieder unserer Sammlergemeinschaft erhalten. Dazu später mehr. Die "Internationale Briefmarkenausstellung" (IBRA), die vom 25. bis 28. Mai in Essen stattfand, hatte für uns noch ein anderes Erfolgsbarometer zu bieten: Wir konnten an unserem Stand elf (!) neue Mitglieder begrüßen, ein herausragender Erfolg, den so niemand erwartet hatte und ein bedeutende Stärkung unseres Vereins. Am Ende hatte unserer Vorsitzender, Claus Lange, alle mitgebrachten Formulare der Aufnahmeanträge aufgebraucht. Auch sein neues Handbuch verkaufte sich sehr gut. Unserer Stand war am Sonntagnachmittag buchstäblich leergefegt. Das hat es so noch nie gegeben. An dieser Stelle: Allen neuen Mitgliedern ein herzliches Willkommen in unserer Arge verbunden mit der Hoffnung, dass sich alle bei uns wohlfühlen.

Nun zu den anderen "goldenen" Ergebnissen der IBRA: Pablo Alejandro Reim erhielt für sein Exponat "Brasil Classic Stamps - 1843 - 1861" Großgold, Jörg Maier bekam für "La Guerra del Pacifico 1879 - 1884. El correo en los territorios ocupados de Bolivia y del Peru" ebenfalls Großgold, Ronny Vogt wurde für "Argentina Airmails 1912 - 1939" Gold und ein Sonderpreis zuerkannt, Mario Ravasi erhilt für "SCADTA - Development of Columbian airmail" eine Goldmedaille, Knut Heister bekam für "Venezuela - First Escuelas 1871 - 1878" Großgold, Heinz Junge wurde für "The Consular Service of Chile" Gold zuerkannt und Jean-Louis Cordier bekam für "Mexican Revolution - Consitutionalist Local Overprints 1914 - 1915" Großvermeil. Außerdem erhielt Jörg Maier für seine beiden Ein-Rahmen-Exponate "The first datestamps of Chile 1853/54 (Laval type 1)" und "Die chilenischen Postkarten von 1909 für den Weltpostverein mit Aufdruck "6" - eine Ausgabe mit vielen Rätseln" jeweils Vermeil. Allen Ausstellern einen ganz herzlichen Glückwunsch zu den großartigen Erfolgen!

Vielen Dank auch an unser Mitglied Kurt Radtke, das spontan Teile seine schöne Sammlung Peru-Klassik aus Ratingen mitgebracht hat, um den IBRA-Stand unserer Sammlergemeinschaft attraktiv gestalten zu können.

Wer die IBRA besucht hat, wird sie als wunderbare Veranstaltung in Erinnerung behalten. Besonders schön waren die Abende in Gesellschaft mit den Mitgliedern der Sammlergemeinschaft, die man mitunter Corona-bedingt seit Frühjahr 2020 nicht mehr gesehen hatte. Ein ganz außerordentlich großer Dank an die Organisatoren und vielen Helfern, die die IBRA in Essen zu einem unvergesslichen Ergebnis gemacht haben.

 

"BUBRA 22" - eine schöne Leistungsschau der Schweizer Philatelie

Gut organisiert: Die Briefmarkenausstellung lockte viele Besucher in die Burgdorfer Markthalle.

 

Aussteller und Organisatoren zugleich: Fritz Aebi (l.) zeigt Peter Bamert sein Exponat.

> In der Zeit vom 24. bis 26. November 2022 fand in Burgdorf im Kanton Bern die große nationale Briefmarkenausstellung "BUBRA 22" statt. Sie war vom Philatelisten-Club Burgdorf excellent organisiert, der mit der Schau zugleich sein 100. Jubiläum feierte. Es gab viele sehr interessante Exponate, ein große Zahl an Händlern, die viel gutes Material mitgebracht hatten und einen großzügig ausgestatteten Gastrobereich in der Markthalle des Ortes. Auch viele Mitglieder des Partnervereins in Burgdorf bei Hannover waren angereist. Mitglieder aus der Sammlergemeinschaft Lateinamerika waren ebenfalls in der Ausstellung vertreten. Armando Lualdi, unser 2. Vorsitzender, stellte "Privatpostkarten Schweiz" aus und erhielt dafür eine Goldmedaille. Fritz Aebi zeigte "Mexico: Die postalischen Fälschungen der Ausgabe von 1868-1872" und Peter Bamert hatte seine Sammlung "Mexico - The first postal stationary envelopes 1874-1884" mitgebracht. Beide Kollektionen, die bereits mehrfach prämiert wurden, waren im offenen Salon ohne Bewertung zu sehen. Herzlichen Glückwunsch an Armando Lualdi und die Burgdorfer Philatelisten für die schöne Ausstellung, die nach den Restriktionen der Corona-Pandemie wieder verdeutlichte: Briefmarkensammeln lebt von menschlichen Kontakten.

 

"Helvetia 2022" - ein "Goldregen" für die Mitglieder der Sammlergemeinschaft

Philatelie in großartiger Landschaft: Blick auf den Luganersee.

 

Expertenwissen: Fritz Aebi (l.) erklärt einem Sammler sein mit Großgold prämiertes Mexiko-Exponat auf der Ausstellung.

 

Revolutionär - waren nicht nur die Marken und Briefe, die Jean-Louis Cordier aus der Revolutionszeit Mexikos auf der "Helvetia 2022" ausstellte.

> Es war ein wirklich großartiges philatelistisches Erlebnis: In Lugano, der Stadt im Schweizer Kanton Tessin, fand vom 18. bis zum 22. Mai die große internationale Briefmarkenausstellung "Helvetia 2022" statt. In der wunderschönen Kulisse Luganos - die steil aufragenden Gipfel der Alpen, dazu der Luganersee und die mediterranen Temperaturen - konnte man ein unvergessliches philatelistisches Ereignis genießen. Alles war perfekt organisiert - und die ausgestellten Sammlungen waren hochkarätig, wie sonst kaum irgendwo sonst. Zahllose Preziosen der Philatelie, von den brasilianischen Ochsenaugen bis hin zu den Basler Tauben, waren in beeindruckend großer Zahl zu sehen. Und auch die Philatelie Lateinamerikas war in vielen Facetten vertreten - auch das ist für eine große Ausstellung nicht selbstverständlich. Ein großer Dank an die Organisatoren!

Für unsere Mitglieder war die "Helvetia 2022" ein herausragender Erfolg; es gab wahrhaft einen "Goldregen": Knut Heister (World Championship Class), "Venezuela: First “Escuelas” Issue 1871-1878", Großgold - Pablo Alejandro Reim, "The Argentine Stage-Coach Marks (1852-1870)", Großgold - Fritz Aebi, "Mexico: The Hidalgo in Profile Issue 1872-74", Großgold - Peter Bamert, "Wells Fargo Express Conquers Mexico", Gold + Sonderpreis - Jean-Louis Cordier, "Mexican Revolution - Sonora, The white an green seal postage Stamps", Gold - Ute Dorr, "Ein-Rahmen Exponat: The Orient Express 1883-1914", Gold - Horst Erich Horin, "Field and military mail under the double eagle in the German Confederation 1815-1866", Gold - Mario Ravasi, "SCADTA  - Development of Colombian airmail", Gold - Ronny Vogt, "Argentina Airmails 1912 - 1939", Gold -  Armando Lualdi, "Postal History of Switzerland STO, stamped to private order 1907-1930", Großvermeil - Ute und Elmar Dorr, "Literatur: The Orient Express 1883-1914", Vermeil, -  Elmar Dorr, "Literatur: Historical forays through the postal history of the town of Neustadt an der Haardt" - Vermeil.

Allen erfolgreichen Aussteller einen ganz herzlichen Glückwunsch! Es gibt wohl kaum eine andere Sammlergemeinschaft, die auf einer internationalen Briefmarkenausstellung einen derart großen Erfolg verbuchen kann.

 

"Duria 2022" in Düren - zwei Goldmedaillen für unsere Mitglieder

> Viele corona-bedingte Restriktionen sind mittlerweile aufgehoben worden; es ist wieder möglich, unserem Hobby in der Gemeinschaft nachzugehen. Auch der Briefmarkenverein aus dem nordrhein-westfälischen Düren war daher wieder aktiv und veranstaltete vom 8. bis 10. April die Regionalausstellung "Duria 2022". Unsere Sammlerfreunde Jörg Maier und Kurt Radtke beteiligten sich mit je einem Exponat daran - und wurden je mit einer Goldmedaille belohnt. Jörg Maier stellte die chilenische Briefmarkeausgabe "Napoleones" von 1903 in all ihren Varianten und postgeschichtlichen Aspekten aus; Kurt Radtke hingegen zeigte seine "Heimatsammlung Essen". Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Wie so oft, so zeigte sich auch bei der "Duria 2022", dass die engagierten Macher mehr Resonanz durch das Publikum verdient gehabt hätten.

 

Die "Stampex 2022" - ein bisschen gute alte Zeit in London

Viel zu sehen: Das "Business Design Centre" im Londoner Stadtteil Islington bot ausreichend Platz für die Philatelie.

 

Konzentrierte Arbeit: Die Juroren aus vielen Ländern der Welt begutachteten trotz der großen Zahl der Exponate alles sehr genau.

> Unser Hobby beschränkt sich Corona-bedingt oft nur noch auf Telefon-, Mail- oder Zoom-Kontakte. Das persönliche Gespräch und die Tausch- oder Börsenveranstaltungen fanden nur in homöopathischen Dosen statt. Die britische "Royal Philatelic Society" hat sich, wohl gemäß dem urbritischen Grundsatz "Keep calm and carry on", nicht beirren lassen und ihre Ausstellung "Stampex 2022" in London veranstaltet. Vom 19. bis 26. Februar war im "Business Design Centre" im Londoner Stadtteil Islington eine großartige Schau zu sehen. Hunderte hochkarätige Sammlungen, die viele Aspekte der Philatelie abdeckten, waren zu sehen. Es gab ca. 60 Händler, die ihr Material anboten - und wie immer ein Restaurantbereich, der in seiner Qualität herausragend ist. Wer wollte, konnte auch das beeindruckende Domizil der "Royal" besuchen, ein prachtvolles Gebäude aus dem Jahr 1915 unweit der Bank of England. Nicht nur das britische Essen ist weitaus besser als sein Ruf, auch das Wetter war mit 15 Grad und strahlendem Sonnenschein schöner als auf dem Kontinent. Schade war, dass der Brexit und Corona viele Händler aus anderen Ländern davon abgehalten haben, auf der "Stampex" ihre Ware anzubieten. Die Zollformalitäten seien doch zu hoch, war zu hören. Am Ende sorgte dann die Weltpolitik für ein flaues Bauchgefühl: "The war has began" titelten britische Zeitungen am 25. Februar und präsentierten dazu angesichts des brutalen russischen Überfalls auf die Ukraine eine Fotocollage von Putin und Hitler. 

 

"Hertogpost 2021" - ein Hoffnungsschimmer in der Corona-Krise

> Auf philatelistische Termine kann man sich schon seit März vergangenen Jahres nicht mehr verlassen. Die Corona-Krise hat alles völlig unkalkulierbar werden lassen; Inzidenzzahlen bestimmen seither unseren Lebensrhythmus. Auch die Macher der Briefmarkenausstellung "Hertogpost" in s'Hertogenbosch im Süden de Niederlade bekamen das zu spüren. Eigentlich sollte die große nationale Schau im März 2020 stattfinden - zum 75. Jahrestag des Kriegsendes 1945 - einem der Hauptthemen der Ausstellung. Pandemiebedingt wurde die Schau auf Dezember 2020 verschoben und dann erneut auf Dezember dieses Jahres, obwohl die Inzidenzzahlen nun höher lagen als zuvor. Eine vierte Verschiebung wollte man dann aber wohl keinem mehr zumuten - so jedenfalls mögen die Verantwortlichen gedacht haben. 

Organisiert wurde dann eine wunderbare Ausstellung, die eine Halle, so groß wie ein Fußballfeld, füllte. Etwa 40 (!) Händler waren gekommen - und die Ausstellung selbst war nicht nur philatelistisch, sondern auch historisch von großem Interesse. Gezeigt wurde Material aus der Besetzung der Niederlande durch Nazi-Deutschland, aus dem Holocaust und der Befreiung 1945 - nicht nur Briefe, sondern auch Dokumente und Fotos, so dass die Schau auch für Nicht-Philatelisten interessant war. Die Corona-Prävention war vorbildlich: Einlass erhielt nur, wer nachweislich vollständig geimpft war. Eines war allerdings bedauerlich: Es fanden nur recht wenige Besucher den Weg zur "Hertogpost". Die Organisatoren und Aussteller hätten eine viel größere Aufmarksamkeit verdient gehabt!

 

Unser 2. Vorsitzender Hans Marti ist tot - ein Nachruf

> Wir müssen an dieser Stelle leider eine tieftraurige Nachricht vermelden: Unser 2. Vorsitzender Hans Marti ist am 5. Juni völlig unerwartet verstorben. Erst wenige Wochen vor seinem Tod hatten die Ärzte bei ihm eine sehr schwere Erkrankung diagnostiziert, die am Ende stärker war als Hans Martis Lebenswille. Mit seinem Tod verlieren wir nach Michael Peter nun schon das zweite Mitglied unseres Vorstandes innerhalb von nur einem Jahr.

Hans Marti war seit Jahrzehnten ein leidenschaftlicher Philatelist. Sein Sammelgebiet war Chile - von der Postgeschichte bis hin zu Probedrucken oder einfach nur Marken. Hans Marti war auch Mitglied der chilenischen philatelistischen Gesellschaft ("Sofich"). Mit seiner Frau Margrit Zürcher Marti hat er das südamerikanische Land mehrfach bereist und dabei all jene Landschaften und Orte gesehen, die viele andere Sammler nur von Briefen oder Stempeln her kennen.

Hans Marti war fast immer auf den Treffen unserer Arge und auch ein oft gesehener Gast auf philatelistischen Börsen oder Ausstellungen.

Ein Gespräch mit ihm war immer sehr gewinnend; Hans Marti wusste mit seiner charmanten und humorvollen Art zu überzeugen - und auch mit seinen philatelistischen Kenntnissen. Er wird den Mitgliedern der Arge fehlen. Unser Mitgefühl gilt seiner Witwe, Margrit Zürcher Marti. Die „Sammlergemeinschaft Lateinamerika“ wird Hans Marti immer in ehrender Erinnerung behalten.

 

Trotz Corona - das traditionelle Treffen in Steinhude 2021

Gesellig beim Küker (v. r.): Jan und Anny de Ruiter, Jürgen Senger und Alexander Dahl.

> Wer hätte das gedacht? Im vergangenen Jahr waren wir alle doch recht sicher, dass Corona 2021 kein Thema mehr sein wird. Ist es leider doch, wenngleich mittlerweile genügend Impfstoff vorhanden ist, der der Seuche den Schrecken nimmt. Dennoch wurde das traditionelle Treffen in Steinhude erneut zur sehr kleinen Veranstaltung: Jan und Anny de Ruiter, beide große Liebhaber des kleinen Ortes am gleichnamigen Meer, Jürgen Senger und Alexander Dahl waren am 21. August gekommen. Bei gutem Wetter genoss die kleine Gruppe einen Kaffee am Meer und ein schönes Abendessen im Gasthaus Küker. Etwas getauscht wurde auch - verbunden mit der Hoffnung, dass nun endlich 2022 wieder ein größeres Treffen möglich sein wird.

 

Ausstellungerfolge - in der Corona-Pandemie?

> In der nun schon seit März 2020 andauernden Corona-Krise ist unser gemeinsames Hobby fast zum Erliegen gekommen. Wenn, dann kann man sich etwa via Ebay oder über Auktionen mit dem Erwerb neuer Stücke befassen. Der persönliche Kontakt ist kaum mehr möglich - es sei denn, über Telefon oder die Internet-Konferenzplattform Zoom. Dennoch: Es hat sie auch in der Pandemie gegeben, die Briefmarenausstellungen, die wir alle so sehr vermissen.

Unsere Schweizer Sammlerfreunde konnten vom 6. bis 8. November zum Anlass "175 Jahre Basler Taube" und "Tag der Briefmarke" eine Briefmarkenaustellung in Basel der besonderen Art ausrichten. Es war zwar keine Ausstellung im traditionellen Format - mit Besuch und Austausch -, sie fand wegen des Infektionsschutzes nur in virtueller Art statt.

Aber wenig ist bekanntlich besser als nichts. Mitglieder unserer Sammlergemeinschaft waren sehr erfolgreich: Jean-Louis Cordier erhielt für vier (!) ausgestellte Exponate je Gold - für die Sammlungen "Mexiko Revolution - The Denver Eagles 1914/1915", "Mexiko Revolution - Special Cancels 1910-1917", "Mexiko Revolution - The Postage Stamps of Sonora 1914/1915" und "Mexiko Revolution - Disruption of Postal Services". Elmar Dorr stellte zwei Exponate aus und erhielt ebenfalls für beide Gold: "Historische Streifzüge durch die Postgeschichte der Stadt Neustadt an der Haardt" und "Der Orientexpress 1883-1914". Herzlichen Glückwunsch an beide Aussteller - verbunden mit der Hoffnung, dass wir alle recht bald wieder eine Ausstellung werden besuchen können.

 

Das ganz kleine (Corona)-Treffen der Sammlergemeinschaft

In fröhlicher Runde (v.l.): Jan de Ruiter, Jürgen Senger und Alexander Dahl bei der Bierprobe im Gasthaus "Küker".

> Die Pandemie hat unser Hobby in diesem Jahr leider weitgehend auf das häusliche Sammeln und Ordnen beschränkt. Auch unser Jahrestreffen in Steinhude musste in diesem Jahr leider ausfallen. Unser Mitglied Jan de Ruiter wollte dann aber doch nicht auf den Kurzurlaub am Steinhuder Meer verzichten - und so kam es am 22. August zu einem ganz kleinen Treffen im Gasthof "Küker". Es wurde ein wenig getauscht, gut gegessen - und Jan hatte mit seiner Frau Anny zudem für eine niederländisch-belgische Bierprobe gesorgt. Verkostet wurden sechs Biere mit bis zu 10 Prozent Alkoholgehalt, das waren dann stattliche 1,2 Liter Bier für drei Männer; Anny trank lieber Rotwein. Außerdem gab es noch Snacks dazu, damit der Alkohol eine Grundlage hatte. Angestoßen wurde, wen wundert's, auf die Gesundheit und die Hoffnung, dass es im August 2021 wieder ein großes Treffen in Steinhude gibt. Vielen Dank an die Mannschaft vom "Küker", die für die Bierprobe sogar die Gläser bereitstellte!

 

Nachruf zum Tod unseres 1. Vorsitzenden, Michael Peter

> Am 25. Mai 2020 ist nach schwerer Krankheit unser 1. Vorsitzender Michael Peter im Alter von nur 64 Jahren verstorben.

Michael Peter hat die „Sammlergemeinschaft Lateinamerika“ seit 2015 geführt und in dieser Zeit unseren Verein ein großes Stück vorangebracht. Der Rundbrief hat dank seines Engagements heute ein professionelles Layout – und auch unsere Homepage ist seiner Initiative und Förderung zu verdanken.

Michael Peter war ein leidenschaftlicher Philatelist. Er sammelte intensiv El Salvador und Guatemala und erhielt für seine gehaltvollen Exponate auch auf internationalen Ausstellungen höchste Auszeichnungen. Zugleich war er auch Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Französische Zone“. Dort galt sein Augenmerk besonders den nachverwendeten württembergischen Stempeln. Noch Anfang Mai konnte er seinen Beitrag zum Handbuch über die Postgeschichte El Salvadors fertigstellen, das demnächst in den USA erscheinen wird.

Michael Peter hat seine Aufgabe als 1. Vorsitzender immer mit großem Engagement und Umsicht ausgeführt. Seine ausgleichende Art und sein aufrichtiger Umgang haben viel zu seinem Erfolg beigetragen. Michael Peter hinterlässt seine Ehefrau, Miles Peter. Unsere Gedanken sind bei ihr. Die „Sammlergemeinschaft Lateinamerika“ wird Michael Peter immer in ehrender Erinnerung behalten.

  

Messe Sindelfingen 2019 - Mehr als nur eine Schatzsuche

Fröhlicher Abschluß der philatelistischen Jagd: Die Abende waren papierfrei und eher gefüllt bei gutem Essen in der Sindelfinger Altstadt.

> Immer Ende Oktober findet die große Briefmarkenmesse in Sindelfingen bei Stuttgart statt. Auch in diesem Jahr waren vom 24. bis zum 26. Oktober wieder etliche Mitglieder aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden in den Südwesten gekommen, um ihre Sammlungen mit neuen Stücken zu ergänzen. Die Abende waren dann mit Gesprächen und üppigen Mahlzeiten gefüllt. Auch die Arge konnte ihre Sammlung vervollständigen: Andreas Riedl aus Igensdorf - Sammelgebiete Chile und Peru - ist als neues Mitglied beigetreten. Herzlich willkommen!  

 

"Copenhagen 2019" - oder Gold für eine Lateinamerikasammlung

Großartige Leistung: Der dänische Philatelistenverband hatte anlässlich seines 100-jährigen Bestehens eine sehr beeindruckende Ausstellung organisiert - die "Copenhagen 2019".

> Im Jahr 1919 wurde der dänische Philatelistenverband gegründet - Grund genug für die Dänen, eine große Rang-1-Ausstellung in unserem nördlichen Nachbarland zu organisieren. Im Kulturzentrum unweit des Hauptbahnhofs Kopenhagen fand daher vom 18. bis zum 20 Oktober die "Copenhagen 2019" statt. Viele Aussteller hatten hochkarätige Sammlungen mitgebracht. Auch Lateinamerika war prominent vertreten - mit einer phantastischen Sammlung der ersten gezähnten Ausgabe Perus des norwegischen Philatelisten Eivind Lund. Die Jury bewertete die Kollektion mit Gold und einem Ehrenpreis - völlig zu recht.

 

Die "Thübria 2019" - Wenn Peru-Klassik Gold gewinnt

Mit Liebe zum Detail: Die Greizer Sammler hatten zur 125-Jahr-Feier ihres Vereins eine beeindruckende Ausstellung organisiert.

> Anfang Oktober hatte der Greizer Philatelistenverein 1894 e.V. eine Briefmarkenausstellung im Rang II ausgerichtet. Auch unser Mitglied Kurt Radtke beteiligte sich an der Schau in Greiz - und wurde mit einer Goldmedaille für seine Sammlung "Peru Classic - Geschnittene Ausgaben von März 1858 bis März 1873" ausgezeichnet. Einen herzlichen Glückwünsch!

 

Unsere Jahreshauptversammlung 2019 - diesmal in der der Schweiz

Reger Andrang: Zur Jahreshauptversammlung waren viele Mitglieder nach Stein am Rhein in der Schweiz gekommen. Geleitet wurde sie vom 2. Vorsitzenden Hanz Mart (vierter von links).

 

Engagierte Debatten: Die Mitglieder beteiligten sich in der Kunstschür gern an den Diskussionen über das Vereinsleben im kommenden Jahr.

 

Echte Sammlerfreunde: Hans Marti (l.) und Jan de Ruiter auf dem Pflaster von Stein am Rhein.

 

Essen und reden: Jan de Ruiter und Kurt Radtke besprechen etwas - sicher etwas zum Thema Lateinamerika-Philatelie. 

> Die diesjährige Jahresversammlung in Stein am Rhein (Schweiz) fand am 14. September bei herrlichstem Spätsommerwetter statt. Elf Mitglieder der Sammlergemeinschaft (SG) fanden sich kurz vor 14 Uhr in der Kunstschür ein. Unser 1. Vorsitzender konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Versammlung nicht teilnehmen, so dass die Versammlung von Hans Marti, dem 2. Vorsitzenden, geleitet wurde. Berichte, die Aussprachen dazu und die Entlastung des Vorstandes wurden in Kürze behandelt und oppositionslos verabschiedet. Unter den Anträgen von Mitgliedern wurde angeregt, dass wir uns an Messen und Ausstellungen unter den anwesenden Mitglieder der SG besser absprechen betreffend einem Meeting vor Ort. Beim letzten Punkt der Tagesordnung – Verschiedenes – wurde noch rege diskutiert wegen der verschiedenen Landeskataloge aus unseren diversen Sammelgebieten, und es wurde der Wunsch geäußert, ein Verzeichnis von den gebräuchlichsten Werken zu erstellen und auf der Homepage aufzuschalten. 2021 findet die Weltausstellung in Essen statt. Kann sich unsere SG da einbringen und wie treten wir da auf? Ideen und Vorstellungen sind jederzeit willkommen.

 

Ein Meeting mit Tradition - das Jahrestreffen in Steinhude

Sind die echt gelaufen? Dr. Eduardo Madsen und Birgit Haferkamp diskutieren angeregt über Luftpostbriefe aus Peru.

 

Neue Belege für die Sammlung: Jürgen Senger (l.) und Jan de Ruiter verhandeln über den Tausch interessanter Briefe. 

 

Fehlt die noch? Bosco van Welie stöbert in einer Auswahl von Bolivien-Marken für seine Ländersammlung.

 

Fachgespräch: Jörg Maier (l.) und Rolf-Dieter Jaretzky unterhalten sich über die Vorphilatelie Perus zur spanischen Kolonialzeit.

> Seit dem Jahr 2000 findet alljährlich unser Treffen der Arge Lateinamerika in Steinhude statt - in diesem Jahr war es das Wochenende vom 23. bis zum 25. August. Mehr als zehn Teilnehmer hatten sich zum Tauschen und gemeinsamen Klönen in der Gaststätte "Küker" und im Schulzentrum Steinhude getroffen. Etliche Stücke und viele Informationen wechselten den Besitzer. Hans Marti, unser zweiter Vorsitzender, war sogar extra aus der Schweiz zum Treffen angereist. Ein Höhepunkt und eine Premiere war sicher der Sonntag, als wir zur großen Briefmarkenbörse nach Fallingbostel fuhren. So konnten alle noch das ein oder andere Stück für ihre Sammlung finden und erwerben. Vom Treffpunkt Steinhude werden wir uns wohl verabschieden müssen, da das Schulzentrum 2020 geschlossen wird. Schade eigentlich; die nahe Kaffee- und Kuchentheke des Roten Kreuzes war immer unschlagbar gut! 

 

"Stockholmia 2019" - Eine wahrhaft königliche Veranstaltung

Dicht an dicht: Die hochkarätig gefüllten Rahmen nahmen einen großen Bereich im Waterfront-Congress-Zentrum in Stockholm ein.

 

Mit Eifer dabei: Auch unser Arge-Mitglied Kurt Radtke aus Ratingen studierte intensiv die ausgestellten Sammlungen.

 

Mehr geht nicht: Wer wollte, bekam auf der "Stockholmia 2019" Philatelie in Massen - in Massen Qualität, wie kaum sonst irgendwo.

 

Schauen und kaufen: Rund um die Ausstellung hatten viele Händler ihre Stände mit einem hochwertigen und auch zahlreichen Angebot.

> Es gibt Briefmarkenausstellungen, die schaut man sich an, und solche, die bleiben lange im Kopf. Die "Stockholmia 2019", die Schau zum 150. Gründungsjubiläum der Royal Philatelic Society London, gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Wegen der engen Verbindungen zum schwedischen Philiatelistenverband fand sie vom 27. Mai bis 2 Juni in Stockholm statt. Es gibt nur wenige Briefmarkenausstellungen, die beeindruckende Preziosen und Millionenwerte zu zeigen vermögen - die Schau in Schwedens Hauptstadt war so eine. So zeigte Fritz Heimbüchler seine Sammlung brasilianischer Ochsenaugen. Wann je sieht man einen Sechserblock des 90-Reis-Wertes? Auch unsere Mitglieder der Arge beteiligten sich mit ihren seltenen Sammlungen an der Ausstellung. Unser Vereinsversitzender Michael Peter zeigte "Stationery of El Salvador 1883-1899" und erhielt dafür Gold. Fritz Aebi hatte Mexico: "The Hidalgo in Profile Issue 1872-74" mitgebracht und wurde ebenfalls mit Gold prämiert, während Dr. Peter Bamert "Mexico, Early Postal Cards 1879 to 1899" zeigte und dafür gleichfalls mit Gold belohnt wurde. Auch Ute und Elmar Dorr hatten ausgestellt, allerdings kein lateinamerikanisches Material, und wurden großzügig bedacht. Zahlreiche Händler, die fast nie nach Deutschland kommen, hatten zudem gutes Material mitgebracht. Alles war perfekt organisiert - und der Veranstaltungsort direkt am Ufer der Stockholmer Schären bot einen schönen Ausblick auf die Stadt. Da kann man nur sagen: Glückwunsch an die Royal - und natürlich Glückwunsch an die Mitglieder unserer Arge für ihre beeindruckenden Ausstellungserfolge!

 

"Anbria 2019" - Eine Ausstellung, doppeltes Gold

Mit viel ehrenamtlichem Engagement: Der Briefmarkenverein in Ansbach hatte für die Ausstellung einen hohen Aufwand betrieben.  

> Vom  4. bis 5. Mai 2019 luden die Mitglieder des Briefmarkensammlervereins Ansbach in Bayern zur "Anbria 2019" ein, einer Wettbewerbsausstellung im Rang 3. Unsere Mitglieder Jörg Maier und Kurt Radtke haben sich mit großem Erfolg an der Schau beteiligt - ihre Exponate wurden jeweils mit Gold ausgezeichnet. Jörg Maier, unser früherer Vorsitzender, stellte "Napoleones - Die chilenische Postwertzeichenausgabe 1901; Briefmarken und Ganzsachen" aus; Kurt Radtke präsentierte "Peru Classic". Herzlichen Glückwunsch zu den Ausstellungserfolgen!

 

Eine weite Reise, belohnt mit einem "Grand Prix"

Großes Aufgebot: Auf der "Exfil 2018" waren die Ausstellungsplätze dicht bestückt. 

> Chile liegt, von Deutschland aus betrachtet, am anderen Ende der Welt. Unserer ehemaliger Vorsitzender Jörg Maier hat dennoch die weite Reise angetreten, um an der "Exfil 2018" teilzunehemen, die vom 9. bis zum 13. Oktober in Santiago stattfand. Sein Engagement wurde großartig belohnt: Jörg Maier erhielt für sein Exponat "Der Pazifikkrieg 1879 bis 1883" eine Groß-Gold-Medaille, einen Grand Prix Nationale und außerdem noch die Glückwünsche der Jury für seine außergewöhnliche Sammlung auf 128 Blättern in acht Rahmen. Es war das erste Mal, dass dieses Sammelgebiet mit einer deratig hohen Auszeichnung bedacht wurde. Ausgerichtet wurde die Exfil als Fiaf-Erdteilsausstellung für alle amerikanischen Kontinente. Von der Sammlergemeinschaft einen ganz besonderen Glückwunsch an Jörg Maier für diesen herausragenden Erfolg!

 

Goldene Stadt - und ein schöner Ausstellungserfolg

Reger Andrang: Die Händlerstände und die der Postverwaltungen waren gut besucht. 

> Vom 15. bis zum 18. August fand in Prag, der Hauptstadt der tschechischen Republik, die Briefmarkenweltausstellung "Praga 2018" statt. Etwa 1300 Rahmen mit hochklassiger Philatelie waren zu bestaunen. Einige unserer Mitglieder waren in die Goldene Stadt gereist, etwa unser 2. Vorsitzender Hans Marti. Jörg Maier, unser ehemaliger Clubchef, konnte erneut einen schönen Ausstellungserfolg verbuchen: Für seine Kollektion "Chile - die Ausgabe 'Peso Bonce' von 1905" erhielt er 83 Punkte und wurde mit Vermeil ausgezeichnet.

Als nicht so geglückt wurde bewertet, dass die Ausstellung über vier Orte im Stadtgebiet von Prag verteilt war und lange Wege dazwischen zurückgelegt werden mussten. 

 

Vorstand im Amt bestätigt - Ausstellungserfolge für unsere Mitglieder

Tagung bei großer Hitze: Der bisherige und auch künftige Vorsitzende Michael Peter (l.) führt in Trier routiniert durch die Jahreshauptversammlung.

> Unser Hobby Briefmarkensammeln wird in der Regel dann betrieben, wenn die Tage kürzer und kühler werden. So gesehen war das Wochenende 27. bis 29. Juli in Trier ein Novum in der Philatelie: Bei wahrhaft tropischen Temperaturen von bis zu 39 Grad im Schatten traf sich die Sammlergemeinschaft zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Etwa 15 Mitglieder waren am Sonnabend, 28. Juli, in den Räumlichkeiten der Trierer Sportvereins FSV Tarforst erschienen. Wichtigster Programmpunkt: die Wahl des Vorstandes. Der bisherige Vorstand - 1. Vorsitzender Michael Peter, 2. Vorsitzender Hans Marti, Kassierer Fritz Aebi, Rundbriefredakteur Claus Lange - trat geschlossen wieder an - und wurde einstimmig für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Nach kurzer Debatte wurde zudem beschlossen, mit Wirkung vom 1. Januar 2019 den Jahresbeitrag für deutsche Mitglieder von derzeit 20,- auf 25,- Euro zu erhöhen. Dies geschieht auch deshalb, um eine Angleichung mit dem Jahresbeitrag für unsere Schweizer Sammlerfreunde (30,- Franken) zu erreichen.

Zeitgleich mit der Jahreshauptversammlung fand in der Halle des Trierer Sportvereins FSV Tarforst die Briefmarkenausstellung "Treveris" im Rang 2 und 3 statt. Die exzellent organisierte Veranstaltung - selbst ein Beamer für unsere Jahreshauptversammlung war von den Trierer Sammlerfreunden schnell beschafft - wurde ein schöner Erfolg für zwei unserer Mitglieder.

Profunde Einblicke: Michael Peter (l.) zeigt und erklärt Rene Jacobsohn (M.) und Hans Marti seine ausgestellten "Schätze".

Unser Vorsitzender, Michael Peter, hatte seine Sammlung "Die Seebeck-Marken El Salvadors 1890 bis 1899 und ihre lokalen Aufdrucke bis 1900" ausgestellt und wurde dafür von der Jury mit Gold (88 Punkte) sowie einem Ehrenpreis belohnt. Die Sammlung zeigte eine beeindruckende Auswahl an seltenen Marken, Bogenteilen, Briefen und Portostufen, die zum Teil Unikatcharakter haben.

Freude über den Erfolg: Jörg Maier (2. v. l.) gibt Michael Peter (l.) und Hans Marti Hintergrundwissen zu seiner Kollektion.

Jörg Maier, langjähriger Vorsitzender der Sammlergemeinschaft und einer der besten Kenner der Chile-Philatelie, war mit seiner Sammlung "Chile - Die von Waterlow & Sons gedruckten Postwertzeichen von 1900 - 1901" nach Trier gekommen. Auch Jörg Maier erzielte für sein Exponat Gold (85 Punkte). Gezeigt wurden in der Sammlung kaum je gezeigte Probedrucke, ein kompletter Bogen, Markenbogenteile und sehr seltene Briefe und Portostufen.

Beiden Ausstellern herzlichen Glückwunsch zum schönen Erfolg! Vielleicht ist das Ansporn für andere Mitglieder, sich auch einmal mit einer Ausstellungssammlung zu versuchen.

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